Die standardisierten oder speziell nach Kundenanforderungen hergestellten Produkte finden Anwendung in allen Bereichen der Industrie, der Chemie und Petrochemie, des Anlagenbaues, der Wärmeversorgung und der Kryotechnik.
Hatec Flex stellt Kompensatoren und Kompensationssysteme deshalb für folgende Anwendungen her:
Geltende Normen zur Auslegung und Berechnung von Kompensatoren:

Axialkompensatoren sind geeignet zur Aufnahme axialer Dehnungen in geraden Rohrleitungsabschnitten. Beispielsweise werden sie eingesetzt:
• Ausgleich von Wärmedehnungen in geraden Rohrleitungsabschnitte
• im Behälter- und Apparatebau zur Aufnahme von auftretenden Differenzdehnungen.
• als Abschlusskompensatoren bei Mantelrohren in der Fernwärme
• in Abgasleitungen an Kesseln und Motoren für Wärmedehnungen und Schwingungen
• als Ausbaustück an Pumpen, Armaturen und Plattenwärmetauschern (mit oder ohne Zugstangenverspannung)
• für gasdichte Wanddurchführungen von Rohrleitungen im Reaktorbau, Schiffbau
Voraussetzung für die Anwendung von Kompensatoren ohne Verspannung ist das Vorhandensein von entsprechenden Festpunkten und Führungslagern.

Angular- und Kardankompensatoren sind durch Winkelbewegungen der Stahlbälge geeignet, Dehnungen aufzunehmen, die senkrecht (seitlich) in einer Ebene oder in Kreisebene zur Kompensator-Längsachse auftreten. Für den Einsatz sind die technischen Daten maßgebend.
Angular- und Kardankompensatoren eignen sich sowohl für die Kompensation langer Rohrleitungsstrecken in Fernleitungen als auch bei kurzschenkeligen Kessel- und Maschinenhausleitungen für ebene und räumliche Rohrleitungssysteme.
Mindestens zwei und höchstens drei Angularkompensatoren, bzw. zwei Kardankompensatoren, ggf. in Verbindung mit einem Angularkompensator bilden ein statisch bestimmtes 3-Gelenksystem.
3 Kardankompensatoren in einem System sind nicht zulässig.
Die für die jeweilige Bewegungsaufnahme des Gelenksystems erforderliche Anordnung der Kompensatoren erfolgt gemäß Vorgaben des Hatec Engineerings, bzw. entsprechender statischer Berechnungen. Ergänzend verweisen wir auf Anhang C der DIN EN 14917.

Die Wirkungsweise von Lateralkompensatoren beruht wie die der Angularkompensatoren auf Winkelbewegungen der Stahlbälge. Sie eignen sich auch für beengte Einbauverhältnisse. Die Dehnungsaufnahme ist abhängig von der Baulänge bzw. dem Balgmittenabstand: Je größer der Balgmittenabstand, desto größer ist die laterale Dehnungsaufnahme.
Durch einen größeren Balgmittenabstand lässt sich die Verstellkraft des Kompensators reduzieren.
Der Lateralkompensator ist eine selbständige Dehnungseinheit, die ein komplettes Zwei- Gelenksystem darstellt.
Bei einem Einsatz in Kombination mit einem weiten Angularkompensator als Gelenksystem erfolgt die für die jeweilige Bewegungsaufnahme des Gelenksystems erforderliche Anordnung der Kompensatoren gemäß Vorgaben des Hatec Engineerings, bzw. entsprechender statischer Berechnungen.

• zur Schwingungsdämpfung und Körperschallreduzierung an Pumpen und Kompressoren
• zur Aufnahme sehr geringer axialer und seitlicher Dehnungen
• Reduzierung von Spannungen, Kräften und Momenten an Anschlusspunkten
Voraussetzung für die Anwendung von Schwingungsdämpfern mit und ohne Verspannung ist das Vorhandensein von entsprechenden rohrseitigen Führungen, bzw. Festpunkten gemäß DIN EN 14917, Anhang C, Abschnitt 3.2.

• Druckentlastete Kompensatoren
• Eckentlastete Kompensatoren
• Außendruckbelastete Bälge (für große Bewegungsaufnahme)
• Ausbaustücke
• Rechteckkompensatoren
• Leit- und Schutzrohre
• Hub- und Torsionssicherung
• Leckageüberwachung
• Innenisolierung
• Abrieb- oder feuerfeste Auskleidung